Ulli Haase
Hallo, mein Name ist Ulli Haase. Ich bin wenn man so will der Mann hinter dem Vorhang von esolution|media. Ausserdem MTB-Neuling, Hobby-Koch und begeisterter (Weber-) Griller..
Entgegen den Voraussagen meiner Eltern, kann ich immernoch keine Ver-rechteckigung meiner Augen feststellen, obwohl ich meinen Arbeitstag meistens in unmittelbarer Nähe zu einem Computerbildschirm verbringe.. online versteht sich. Denn das Internet im Allgemeinen und Webdesign im Speziellen haben mich schon früh fasziniert. Ich muss immer wissen, wie eine Webseite funktioniert, wie die die Navigation so hinbekommen haben, oder mit welchem Skript die Bilder eingeblendet werden.
Wen wundert es da, dass ich quasi Dauergast auf Facebook bin. Ich liebe Facebook, man trifft wirklich JEDEN Menschen, egal aus welchem Lebensabschnitt. Twitter ist für mich eher Pflicht als Kür, woran das liegt kann ich aber nicht sagen.
Arbeitszeit ist Lebenszeit
Ich arbeite selbstständig, und ich tue es wirklich gerne – auch wenn es mir oft schlaflose Nächte bereitet. Denn entgegen der scheinbar allgemein vorherrschenden Meinung setzt mit der Selbstständigkeit nicht automatisch der Reichtum ein. Viel eher stellt man fest, dass es keine wirklichen Wochenenden mehr gibt, und man irgendwie ständig an dieses oder jenes Projekt denkt, dass noch fertig werden muss.
Die Umschreibung “Mann hinter dem Vorhang” aus der Einleitung war im Nachhinein betrachtet erschreckend passend. Warum? Ich liebe meinen Beruf, und ich denke ich mache meine Sache auch recht gut. Allerdings entspricht es so gar nicht in meiner Natur, anderen zu erzählen, wie toll man etwas kann. Daher halte ich mich auch werbetechnisch meist eher zurück. Was natürlich schlecht ist, da ich mit esolution|media nunmal mein Geld verdiene. Dass das sprichwörtliche Klappern eben zum Handwerk gehört, muss ich mir erst mühsam verinnerlichen. Man kann eben nicht aus seiner Haut..
Dennoch möchte ich mit niemandem tauschen. Denn auch wenn es oft schwierig und stressig ist, und einen 2 schlechte Monate die Steuervoranmeldungen zur Qual machen, empfindet man die Arbeit doch nicht als solche. Ich denke das liegt einfach daran, dass man es für SICH tut, und nicht, weil einem jemand gesagt hat, es zu tun. Und man selbst entscheiden kann, welche Projekte man annimmt und welche eben manchmal nicht.
esolution|media
Es hat sich als denkbar schwierig für mich herausgestellt, zu definieren, was man eigentlich genau tut bzw ist. esolution|media habe ich während des Studiums gegründet. Mediengestaltung, Content-Entwicklung, Unternehmenskommunikation und viele weitere interessante Fächer waren Teil des »Medientechnik und -produktion«-Studiums. Ich finde es klasse, in vielen Gebieten arbeiten zu können, und ich sehe mich auch gerne als kleine »Ein-Mann-Armee« auf dem Gebiet.
Nur welchen Stempel verpasst man jetzt dem eigenen Unternehmen? Selbstständiger? Agentur? Tausendsassa? Eines vorweg. Ich arbeite zu 90% von zuhause, wo ich in meinem Arbeitszimmer ein kleines Büro eingerichtet habe. Nun habe auch ich selbst ein Bild von einer Agentur vor Augen, wenn ich den Begriff höre, was natürlich davon etwas abweicht. Daher habe ich bislang darauf verzichtet, esolution|media als Agentur zu bezeichnen. Obwohl ich eigentlich denke, dass nicht die Fassade das Unternehmen ausmacht, sondern das Wissen, das dahinter steht.
Wenn ich dann auf Agenturseiten sehe, dass wieder die nächste »Generation Praktikum« und Designer auf 400 EUR-Basis gesucht werden, die fortan die Projekte bearbeiten, frage ich mich natürlich auch, was genau denn der professionelle Vorteil einer solchen Agentur ist.