Vorteile guten Webdesigns
Was unterscheidet nun »gute« von »schlechten« Internetseiten? Das erste Kriterium sticht einem sofort ins Auge – das Design. Nach der Analyse Ihrer Ziele und der Zielgruppe wird eine maßgeschneiderte Webseite mit ihrem individuellem Design Ihre Kunden ansprechen, sie durch die Seitenstruktur führen und von Ihrem Unternehmen überzeugen.
Individualität
Das führt gleich zum ersten wichtigen Punkt, der Individualität Ihres Unternehmens im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern. Was zeichnet Sie aus? Warum sollen Menschen zu Ihnen kommen? All das muss sich auch im Design Ihres Internetauftritts widerspiegeln. Hier scheiden die Homepage-Baukästen, wie sie von einigen Internetanbieter derzeit angepriesen werden bereits aus. Selbst mit 1000 verschiedenen Vorlagen, sieht irgendwann ein Auftritt des Friseurladens um die Ecke aus, wie der des Versicherungsmaklers. Was für den Friseurladen nicht schlimm ist, hat den Makler die Glaubwürdigkeit und den professionellen Eindruck gekostet. Fenster schließen. Nächster.
Trennung von Inhalt und Design
Doch auch unter der Haube arbeitet eine gute Webseite anders. Irgendwann hatte es sich eingebürgert, das Layout einer Webseite mit Tabellen-Elementen umzusetzen. Da diese Tabellen aber nie für diesen Zweck gedacht waren, kamen damit auch viele Probleme mit sich, die man umständlich und nur mit Hilfe zahlreicher Tricks umgehen konnte. Ebenso war es üblich, alle Inhalte, Formatierungen und Skripte direkt in jede Seite einzuarbeiten. Diese Tabellen-Monster waren später nur in mühsamer und langwieriger Sisyphusarbeit zu bearbeiten, da jede Übershrift, jeder Link, jeder Absatz einzeln gefunden und geändert werden musste.
Heute werden gute Webseiten ohne Tabellen aufgebaut. Und ihr Quellcode semantisch strukturiert, d.h. jedes Element wird dem Zweck, den es erfüllen soll nach, ausgewählt. Eine solche Seite lässt sich später zum einen sehr viel leichter bearbeiten, zum anderen wird ein semantischer Aufbau inzwischen auch von Google erkannt und positiv bewertet.
Ein weiteres Merkmal guten Webdesigns ist die Trennung von Inhalt, Gestaltung und Funktion. Es wird also nicht mehr alles in jede Webseite gestopft, sondern in einzelne Dateien ausgelagert und dann bei Bedarf eingebunden. Das hat zum einen den Vorteil eines schlankeren Quellcodes, also kürzeren Ladezeiten, zum anderen können nun Änderungen an Gestaltung und Funktion zentral von der ausgelagerten Datei aus vorgenommen werden.
Flexibilität durch Standards
Standards sind manchmal etwas schlechtes, im Webdesign jedoch gehören sie eindeutig zu den »Guten«. Die meisten Menschen betreten das Internet, und damit Ihre Seite vom heimischen Computer aus. Hier gibt es die vorherrschenden Betriebssysteme Windows, MacOS und Linux. Und mittlerweile eine stattliche Anzahl von Webbrowsern für eben jene Systeme. Die bekanntesten sind derzeit Firefox, Safari, Chrome, Opera und der Internet Explorer. Die Entwicklung neuer Versionen dieser Browser verläuft nun ebenfalls immer schneller, so dass allein auf den heimischen Rechnern ein bunter Mix aus Betriebsystemen, Webbrowsern verschiedener Hersteller und Versionen und Bildschirmgrößen herrscht.
Und, war es noch von einigen Jahren hipp, wenn das Handy MP3s spielen konnte, surft man heute unterwegs per 3G Verbindung online mit dem iPhone bzw Smartphone, postet ein Video bei Facebook und twittert über den Nachbarn in der U-Bahn.
Um eine Webseite für diesen Urwald an Endgeräten vorzubereiten, ist es unerlässlich, sich nach Webstandards zu richten. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihr Auftritt auf dem PC, dem Handy, dem iPhone und auch auf Screenreadern für zB blinde Menschen entsprechend dargestellt wird. Ich muss hier immer an die Energiesparbirne denken, die man wie selbstverständlich in Oma’s alte Nachttischlampe schraubt, obwohl bei der Entstehung der Lampe noch kein Gedanke an Energiesparbirnen verschwendet wurde. Standards sichern auch Ihrer Webseite eine lange Lebensdauer, auch auf zukünftigen Geräten.
Google und Co.
Das alte Thema. Jeder möchte auf der ersten Seite und am besten auf Platz 1 stehen. Das Problem ist nur, keiner weiß 100%ig, wie Google arbeitet, denn der Algorithmus ist und bleibt geheim. Allerdings gibt es Richtlinien, nach denen man sich schon bei der Konzeption eines Internetauftritts richten sollte. Hier folgt jetzt keine Auflistung, denn diese Thema füllt Bücher und nicht umsonst gibt es eigene SEO-Agenturen, die sich ausschließlich um die Suchmaschinenoptimierung kümmern. Hier soll es auch nicht um die Möglichkeiten der Optimierung gehen, sondern nur um die Feststellung, dass sie von einem guten Webdesigner zumindest eine grundsätzliche Optimierung Ihrer Seiten erwarten dürfen.
Vorsichtig sind vollmundige Versprechen zu genießen, die Ihnen den ersten Platz »garantieren«. Hier wird oft mit aktuell noch machbaren Tricks gearbeitet, welche bei der nächsten Weiterentwicklung von Google’s Suchalgorithmus jedoch bereits ausgeschlossen sein können. Im schlimmsten Fall fliegen Sie dann komplett aus dem Index.
Die beste Möglichkeit, nachhaltig eine gute Platzierung zu erlangen ist immernoch informativen, individuellen Inhalt bereitzustellen, diesem durch semantischen Seitenaufbau die richtige Gewichtung der Keywords zu verpassen und durch eine sinnvolle interne und externe Verlinkung die Relevanz zum Themengebiet zu unterstreichen.